Porsche 911/911S

Zum Modelljahr 1974 wurde das Karosseriedesign des Porsche 911 erstmals umfangreich überarbeitet. Neben einer Coupé- und einer Targa-Version war ab Modelljahr 1983 auch ein Cabriolet verfügbar.

Auffälligstes Merkmal dieser 911er Generation sind höhergesetzte Stoßfänger mit schwarzen Kunststoff-Faltenbälgen. Zwischen den Heckleuchten der G-Modelle ist ein rote Blende und abhängig vom Modelljahr ein roter oder schwarzer Porsche Schriftzug angebracht. Die hintere Nummerntafel wird von zwei großen Gummipuffern mit integrierter Nummernschildbeleuchtung flankiert.

Die höhergesetzten Faltenbalg-Stoßfänger der G-Modelle waren eine Folge verschärfter Zulassungsvorschriften in den USA. Danach mussten Stoßfänger in der Lage sein, einen Aufprall auf ein festes Hindernis bis zu einer Geschwindigkeit von 5 mph (8 km/h) ohne Schäden an der Karosserie zu absorbieren. Um diese Auflage zu erfüllen, waren bei Fahrzeugen für den US-Markt die Stoßfänger über hydraulische Pralldämpfer mit der Karosserie verbunden.

Bei Modellen, die nicht für den US-Markt bestimmt waren, waren anstelle der hydraulischen Pralldämpfer günstigere Prallrohre verbaut. Diese mussten nach einem Auffahrunfall ausgetauscht werden. Die Pralldämpfer konnten jedoch als Sonderausstattung geordert werden.

Einfassungen/Türgriffe
Bei den Typen 911 und 911 S waren Scheibeneinfassungen und Türgriffe verchromt.

Räder
Serienmäßig waren beim 911 und beim 911 S 15"-Aluminium-Gussräder von ATS montiert.

Außenspiegel
Beim Basis-911 waren die Außenspiegel bis MJ 1975 verchromt. Ab MJ 1976 wurden größere, elektrisch verstellbare und in Wagenfarbe lackierte Außenspiegel verbaut.
Beim 911 S waren die Außenspiegel nur im MJ 1974 verchromt.

Motoren
Der Basis-911 hatte einen Sechszylinder-Boxermotor mit 2,7 Litern Hubraum. Dieser leistete zunächst 150, ab MJ 1976 165 PS. Im 911 S leistete das Aggregat 175 PS.

Scheinwerferringe
Die Scheinwerferringe des 911/911 S waren verchromt.

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