Die 80er

Als Repräsentant einer neuen Porsche-Generation tritt der Typ 924 während der Motorsportsaison publikumswirksam in Aktion.

Ein in Weissach entwickeltes Porsche-Doppelkupplungsgetriebe (PDK) erlaubt das Schalten von Gangstufen ohne Zugkraftunterbrechung. Der erste Versuchseinsatz des Getriebes erfolgt 1983 in einem Porsche Typ 956.

Das Motorsportjahr 1982 steht im Zeichen neuer Rekorde. So kann die Marke Porsche in Le Mans neben den Plätzen Eins bis Fünf nahezu alle Klassen- und Sonderwertungen für sich verbuchen.

Der zum "Motorsport-Automobil des Jahres" gewählte Porsche Typ 956 steht 1983 auch privaten Rennteams zur Verfügung, so dass die Siegesserie des Rennwagens nicht auf die Werkswagen beschränkt bleibt.

Eine Homologations-Sonderserie von 20 Fahrzeugen vom Typ Porsche 911 SC RS wird zu Beginn des Jahres 1984 an Privatkunden mit Motorsportambitionen ausgeliefert.

Auf der Frankfurter IAA verdeutlicht der Porsche 959 die technische Kompetenz des Stuttgarter Sportwagenherstellers.

Neben der Sportwagen-Weltmeisterschaft für Teams und Fahrer siegt Porsche 1986 beim Sport Auto Super Cup, der IMSA- und Interserie sowie mit dem TAG-Turbo-Motor in der Formel-1-Weltmeisterschaft.

Die Bekanntgabe des Rückzuges aus der Langstrecken-Meisterschaft leitet einen Umbruch des Porsche-Motorsportengagements ein. Für das Jahr 1988 wird die Teilnahme in der amerikanischen CART-Serie beschlossen und mit der Entwicklung eines Monoposto-Rennwagens begonnen.

Auf unbekanntes Motorsportterrain wagt sich Porsche mit dem Typ 2708 CART. Der für die amerikanische CART-Serie entwickelte Rennwagen ist eine völlige Neukonstruktion mit Aluminium-Kunststoff-Monocoque.

Beim Rennen in Mid Ohio erzielt der Italiener Teo Fabi auf dem Quaker-State-Porsche mit March-Chassis den ersten CART-Sieg für Porsche.