1975 - Rückblick

Im August 1975 stellt der amerikanische Rennfahrer Mark Donohue mit einem Porsche Typ 917/30 CanAm Spyder in Talladega, USA, einen neuen Rundenweltrekord auf. Seine Durchschnittsgeschwindigkeit beträgt 355,86 km/h.

Trotz des Fehlens eines offiziellen Werksteams kann dank eines breiten Kundensport-Verkaufsprogramms zum Saisonabschluss auf eine überdurchschnittliche Erfolgsbilanz verwiesen werden. Neben nationalen Titelgewinnen - wie beispielsweise der Deutschen Rallye-Meisterschaft - werden zudem die Interserie sowie die IMSA-Serie von Porsche-Rennfahrzeugen gewonnen.

Mit dem Typ 911 Carrera RSR beteiligt sich Porsche an der Markenweltmeisterschaft der Prototypen. Die Werkswagen erzielen bei der zum letzten Mal ausgetragenen Targa Florio den Gesamtsieg (Herbert Müller / Gijs van Lennep). Es ist der 11. Gesamtsieg für Porsche. Gregg/Haywood gewinnen die 24 Stunden von Daytona gegen Prototypen. Die "Challenge Mondial de Vitesse et Endurance" geht an Porsche.

Desweiteren gab es GT-Siege bei den 6Stunden von Vallelunga, den 1000 Kilometern von Dijon und Spa. Auch Kundenteams setzen den "RSR" bei Sportveranstaltungen ein und gewinnen unter anderem die 24 Stunden von Daytona, die Europa- und die Deutsche Rallyemeisterschaft.

Auf der Volkswagen-Hochgeschwindigkeitsbahn in Ehra-Lessin stellt Huschke von Hanstein mit einem Porsche 911 Carrera RS 2.7 zwei absolute Weltrekorde und vier internationale Klassenrekorde auf. Der ehemalige Porsche-Rennleiter verbessert bei stehendem Start die Rekorde über 10 Meilen und 10 Kilometer.