Die 70er

Erstmals in der Geschichte der Rallye Monte Carlo gelingt es Porsche zum dritten Mal hintereinander einen Doppelsieg zu erzielen. Mit den Typen 917 und 908/03 sichert sich Porsche erneut überlegen die Markenweltmeisterschaft.

Wie im Vorjahr wird auch die Rennsaison 1971 durch den Porsche 917 dominiert. Den Saisonhöhepunkt bildet ein erneuter Sieg bei den 24 Stunden von Le Mans.

Im Zuge des Engagements im Canadian American Challenge Cup (CanAm) setzt im Juni das private Penske-Rennteam in Mosport erstmals den Porsche Typ 917/10 CanAm-Spyder mit Turbolader ein.

Der stärkste Rennsportwagen seiner Zeit, der Porsche Typ 917/30 Spyder, erlebt im Mai seine Rennsportpremiere. Porsche 911 Carrera RSR-Werkswagen erzielen den 11. Gesamtsieg bei der Targa Florio.

Der Porsche 911 Carrera RSR Turbo 2.1 offenbart sein Potential bei den 24 Stunden von Le Mans.

Der amerikanische Rennfahrer Mark Donohue stellt mit einem Porsche Typ 917/30 CanAm Spyder in Talladega, USA, einen neuen Rundenweltrekord auf.

Porsche reagiert auf das Gruppe 5-Reglement der Markenweltmeisterschaft und entwickelt auf der Basis des Typ 930 den Typ 935.

Der Porsche 935 verteidigt die Markenweltmeisterschaft. Der Typ 936 gewinnt die 24 Stunden von Le Mans.

Zu den internationalen Rennerfolgen zählen 1978 der insgesamt sechste Sieg in der Markenweltmeisterschaft, der Gewinn der Europa-Sportwagenmeisterschaft, der IMSA- und Interserie sowie der Europa-Bergmeisterschaft.

Auf Basis des 924 Turbo entsteht der Typ 924 Carrera GT, ein gleichermaßen für Wettbewerbszwecke wie Straßenbetrieb geeigneter Sportwagen.