1969 - Rückblick

Im Frühjahr stellt Porsche auf dem Genfer Automobilsalon erstmals den unter der Regie von Ferdinand Piëch entwickelten Typ 917 vor, von dem als Homologationsserie bereits bis Ende April 25 Exemplare entstehen. Mit einem 4,5-Liter-Zwölfzylindermotor soll der 917 die erfolgreichen Typen 907 und 908 ablösen und in der Hubraumklasse bis fünf Liter für Furore sorgen.

Nachdem der Porsche Typ 917 zunächst bei seinen ersten drei Einsätzen wegen technischer Defekte ausfällt, beginnt am 10. August bei dem 1000-Kilometer-Rennen auf dem Österreichring mit einem Sieg von Jo Siffert und Kurt Ahrens die bis 1973 anhaltende Erfolgsgeschichte des heute legendären Porsche-Rennsportwagens.

Der erfolgreichste Sportwagen der Saison 1969 ist der aufgrund einer Reglementänderung als offener Spyder konzipierte Porsche Typ 908/02. Zu den größten Triumphen des 600-kg-Rennwagens gehören die Rennerfolge in Brands Hatch (Dreifachsieg), in Monza (Dreifachsieg), bei der Targa Florio (Vierfachsieg) sowie in Watkins Glen (Dreifachsieg). Am Ende des Rennjahres 1969 gewinnt Porsche überlegen die Markenweltmeisterschaft.

Im Rallye-Sport stellt der Porsche 911 S seine Zuverlässigkeit mit einem Doppelsieg bei der Rallye Monte Carlo (Waldegaard/Helmer und Larrousse/Perramond) eindrucksvoll unter Beweis.