1967 - Rückblick

Gleich zum Saisonbeginn gewinnen Hans Herrmann und Jo Siffert mit dem Porsche Typ 906 Carrera 6 überlegen die 2-Liter-Klasse der 24 Stunden von Daytona und erreichen einen vierten Gesamtplatz. Bei den 12 Stunden von Sebring erzielt der neue Porsche Typ 910-6 einen hervorragenden dritten Rang im Gesamtklassement.

Mit einer Flotte von sechs 910-Prototypen tritt die schwäbische Rennmannschaft im Mai bei der Targa Florio an. Das Rennen endet für Porsche mit einem triumphalen Dreifachsieg, als Rolf Stommelen und Paul Hawkins mit dem Achtzylinder-Porsche Typ 910-8 vor zwei Typ 910-6 die Ziellinie überfahren. Ein weiterer Porsche 911 S Werkswagen vereinnahmt mit Bernard Cahier und Jean-Claude Killy die 2-Liter-GT-Klasse für sich.

Zu einem der größten Rennerfolge gerät am 28. Mai das 1000-Kilometer-Rennen auf dem Nürburgring, das Porsche erstmalig für sich entscheiden kann. Nach 44 Rennrunden belegen die Rennwagen vom Typ 910 die ersten vier sowie den sechsten Rang.

Internationale Aufmerksamkeit erregt der im Oktober vorgestellte Porsche 911 R, als er in Monza neue Weltrekorde über 20.000 und 25.000 Kilometer sowie über 10.000 Meilen und 72 beziehungsweise 96 Stunden aufstellt. Seine Zuverlässigkeit hatte ein Porsche 911 R mit Sportomatic-Getriebe bereits zuvor während des 84 Stunden dauernden "Marathon de la Route" auf dem Nürburgring bewiesen.