2006 - Porsche Markenpokale

Weltweite Einführung des neuen 911 GT3 Cup - Cups auf drei Ebenen erfolgreich

Der Porsche Michelin Supercup bestätigte 2006 seine Stellung als wichtiger und attraktiver Bestandteil der Rennwochenenden in der FIA Formel 1-Weltmeisterschaft. Mit der Einführung des neuen 911 GT3 Cup (997) in den Carrera Cups Asien, Australien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Japan erfuhren diese Rennserien weitere Wachstumsimpulse. Porsche fertigte die neue Rekordzahl von 200 Einheiten.

Auch 2006 erwiesen sich  die vier GT3 Cup Challenges als Magneten für Enthusiasten, für die Porsche die Ausrichtung der Rennserien nach dem Muster der Carrera Cups übernahm.

Porsche Michelin Supercup: Neuer Wertungslauf, neuer Champion, neuer Rekord

Mit attraktiven Neuigkeiten wartete der Porsche Michelin Supercup in seiner 14. Rennsaison auf. Der Startschuss erfolgte mit dem neuen Wertungslauf in Bahrain, und nach zwölf Rennen hatte Richard Westbrook als erster Brite in der Geschichte des schnellsten internationalen Markenpokals die Meisterschaft gewonnen. Auf dem Weg zum Titel, den sich der 31-jährige Berufsrennfahrer aus London vorzeitig beim zehnten Lauf auf dem Hockenheimring holte, brachte es Westbrook auf insgesamt vier Siege, drei zweite und fünf dritte Plätze. Der Champion des Carrera Cup Great Britain von 2004 sicherte mit dieser Leistung auch dem Morellato Racing Team die entscheidenden Punkte, um die Mannschaftswertung vor tolimit Motorsport zu gewinnen.

Porsche Carrera Cup Deutschland: Dirk Werner holt beim Finale Meistertitel

Erst beim neunten und letzten Rennen fiel die Entscheidung im Carrera Cup Deutschland, als der 25-jährige Dirk Werner mit Platz zwei Meister wurde. Werner bestritt seine erste volle Saison im Carrera Cup. Bereits nach dem zweiten Lauf übernahm er die Tabellenführung. Werner gewann die Meisterschaft mit Siegen am Noris- sowie am Nürburgring, vier zweiten und zwei dritten Plätzen. Auch in Barcelona stand Werner auf Startplatz eins. Allerdings sah er auf dem Circuit de Catalunya nicht die Zielflagge, da er in Runde eins nach einem unverschuldeten Unfall aufgeben musste. Auch in der 17. Saison überzeugte der Carrera Cup durch packenden Sport und starke Beteiligung - durchschnittlich waren 30 Rennwagen am Start.

Porsche Carrera Cup France: Anthony Beltoise verteidigt den Meistertitel

Der 35-jährige Anthony Beltoise aus Neuilly dominierte klar die Rennsaison und verteidigte den Titel bereits vorzeitig beim sechsten von sieben Läufen in Albi. Frédéric Makowiecki beendete das Jahr als Zweiter vor Morgan Moullin Traffort. Den Sieg in der Kategorie B für Enthusiasten sicherte sich Didier Moureu. Die Plätze zwei und drei belegten Henry Hassid und Roland Berville. Im Junioren-Klassement setzte sich der 18-jährige Mike Parisy durch.

Porsche Carrera Cup Scandinavia: Fredrik Ros siegt mit einem Punkt Vorsprung

Im Carrera Cup Scandinavia herrschte Spannung bis zum letzten Lauf in Mantorp Park. Nach neun Rennwochenenden mit 18 Läufen in Schweden und Norwegen wiederholte schließlich Fredrik Ros seinen Erfolg aus dem Vorjahr. Der 21-jährige Schwede gewann die Meisterschaft mit nur einem Punkt Vorsprung vor seinem Landsmann Daniel Haglöf. Der 28-jährige Haglöf lag bis zur Saisonhälfte mit sechs Siegen noch klar in Führung. Dann verkürzte Ros bis zum letzten Wochenende seinen Abstand bis auf drei Punkte. Ein Sieg und Rang drei reichten ihm schließlich für den Titel. Dritter wurde Christer Cralle Lindholm (Schweden).

Porsche Carrera Cup Great Britain: Konstante Leistung sichert Faulkner den Titel

Damien Faulkner aus Irland verteidigte seinen Titel im britischen Carrera Cup. Er stieg bei 19 der insgesamt 20 Läufe aufs Podest und ließ damit der Konkurrenz keine Chance, zumal sein schärfster Verfolger Tim Harvey drei Nullrunden einfuhr. Eine beeindruckende fahrerische Leistung zeigte Danny Watts, der nur bei 16 Läufen teilgenommen hatte. Der 26-jährige Watts feierte an fünf Rennwochenenden jeweils einen Doppel-Erfolg und schloss die Saison als Dritter der Fahrerwertung ab.

Porsche Carrera Cup Australia: Craig Baird liegt nach sieben Rennen klar in Führung

Vor dem Saisonfinale in Phillip Island (8. bis 10. Dezember) ist Craig Baird der klare Favorit auf den Gesamtsieg. Der 36-jährige Neuseeländer und amtierende Champion in der Porsche GT3 Cup Challenge New Zealand gewann die ersten drei Rennen in Adelaide, Goulburn und auf dem Hidden Valley Raceway. Hinter Baird liegt der Australier Alex Davison aus Melbourne auf Rang zwei. Dritter in der Gesamtwertung ist David Reynolds (21) vor Jim Richards, dem erfolgreichsten Porsche Rennfahrer Australiens.

Porsche Carrera Cup Asia: Darryl O'Young holt vorzeitig die Meisterschaft

Darryl O'Young ist der Champion im Porsche Carrera Cup Asia 2006. Der 26-jährige Berufsrennfahrer aus Hong Kong gewann die Meisterschaft vorzeitig beim elften Lauf in Zhuhai (China). O'Young stand  siebenmal als Sieger auf dem Podium. Als Zweiter in der Gesamtwertung folgt Shinichi Yamaji aus Japan, der bei vier Rennen siegte. Keita Sawa (Japan) belegt den dritten Rang, dicht gefolgt von Matthew Marsh, dem Champion von 2004. In der Klasse B für Enthusiasten fiel die Entscheidung ebenfalls bereits in Zhuhai. Geoff Morgan (Australien) gewann vor seinem Landsmann Rusty French. Auf Rang drei liegt Philip Ma (Hong Kong) mit einem Punkt Vorsprung vor Ricardo H. Proost (Thailand).

Porsche Carrera Cup Japan: Isao Ihashi gewinnt alle sechs Wertungsläufe

Als überlegener Champion des Carrera Cup Japan beendete Isao Ihashi die Rennsaison 2006. Ihashi ging an allen sechs Rennwochenenden mit der Maximalpunktzahl nach Hause. Als Zweitplatzierter setzte sich Akira Hirakawa vor Yoshio Miura durch.