2006 - GT-Klassen

Le Mans Series: Fünfmal 1.000 Kilometer, viermal auf dem Podium

Fünf 1.000-Kilometer-Rennen auf klassischen europäischen Strecken stehen im Kalender der Le Mans Series 2006. Der Porsche-Werksfahrer Marc Lieb (Niefern) und der Schweizer Joel Camathias gehen für das italienische Autorlando-Sport-Team in der Kategorie GT2 an den  Start. Mit einem Klassensieg in Spa-Francorchamps (BEL) und zweiten Plätzen auf dem Nürburgring, in Donington (GBR) und Istanbul (TUR) gewinnen Lieb und Camathias mit einem 911 GT3 RSR die GT2-Fahrermeisterschaft, während Autorlando-Sport den Gesamtsieg in der Teamwertung feiern kann.

Grand American Rolex Sports Car Series

Beim 14. und letzten Rennen der Grand American Rolex Sports Car Series sichert sich der Amerikaner Craig Stanton in einem 911 GT3 Cup des Synergy Racing Teams mit Platz drei den GT-Fahrertitel. Stanton verweist nach einer dramatischen Saison seine Landsleute Marc Bunting und Andy Lally mit ihrem Werks-Pontiac auf GT-Gesamtrang zwei. Sein Vorsprung beträgt einen Punkt. Porsche gewinnt den GT-Herstellertitel.

Japan Le Mans Challenge: Porsche-Teams dominieren GT2-Klasse

Erstmals wird 2006 die Japan Le Mans Challenge ausgetragen. Vier Klassen sind am Start, gefahren werden drei 1.000-Kilometer-Rennen auf den Strecken im Sports1-Land Sugo, dem Twin Ring Motegi und dem Okayama International Circuit. Koji Aoyama, Morio Nitta und Sinichi Takagi gewinnen in einem 911 GT3 RSR des Teams Shinwa-Service-RSR die Klasse LM GT2 vor Sunako Jukucho, Kazuyoshi Takmizawa und Akihiko Tsutsumi (alle Fahrer: Japan).

Grand American Cup Series: Herstellertitel für Porsche

Durch den erfolgreichen Einsatz amerikanischer Kundenteams wie Marcus-Motorsports, Team Portal Player/Shore Tel, BGB-Motorsport, Team-Sahlen oder Bodymotion-Racing geht der Herstellertitel in der Kategorie GS an Porsche. Die Fahrer Spencer Pumpelly und Andy Lally (beide USA) belegen mit ihren 911 GT3 Cup die Plätze zwei und drei der Fahrerwertung.

In der GT-Klasse fahren Wolf Henzler (Nürtingen) und Robin Liddell (USA) mit einem 911 GT3 Cup des amerikanischen Tafel Racing Teams zur GT-Vizemeisterschaft in der Grand American Rolex Sports Car Series. In der Team-Meisterschaft belegt Tafel Racing nach den 15 Rennen des Jahres ebenfalls Platz zwei.