2006 - American Le Mans Series

RS Spyder gewinnt Prototypenklasse

Mit einem Triumph endet im kalifornischen Laguna Seca am 21. Oktober die American Le Mans Series 2006. Nachdem Porsche mit dem RS Spyder bereits vorzeitig die Herstellerwertung der Klasse LM P2 für Chassis und Motor sowie Penske-Motorsports die Teamwertung gewonnen hat, sichern die Werksfahrer Lucas Luhr (MON) als Klassensieger und Sascha Maassen (BEL) als Zweitplatzierter in dem hart umkämpften Saisonfinale gemeinsam auch den Fahrertitel. Auf dem Weg zu diesem runden Erfolg gelingen Penske-Motorsports als Einsatzteam und Porsche als Konstrukteur sechs Klassensiege sowie ein viel beachteter Gesamtsieg in Mid Ohio.

Wie in den Vorjahren bleibt die GT2- Klasse für seriennahe Rennsportwagen eine Domäne der Porsche-Kunden mit ihren 911 GT3 RSR. Hier fällt beim zehnten und letzten Rennen die Entscheidung in der Meisterschaft. Jörg Bergmeister (Langenfeld) verteidigt auf einem 911 des Teams Petersen-Motorsports/White-Lightning-Racing den Titel gegen seinen Markenkollegen Johannes van Overbeek (USA), der die Fahrerwertung seit dem Eröffnungslauf in Sebring angeführt hatte. Porsche gewinnt den Herstellertitel in der Klasse GT2, womit ein Novum gelingt: Nie zuvor gewann ein Hersteller in einer Saison eine Prototypen- und eine GT-Klasse der ALMS.