2005 - Langstrecken-Rennen

24-Stunden-Rennen in Daytona: alle Top-Positionen in der GT-Klasse gewonnen

Beim 24-Stunden-Rennen in Daytona erwies sich der Porsche 911 GT3 Cup in der GT-Klasse als unschlagbar. Die Fahrer Dominik Farnbacher (Lichtenau) und Wolf Henzler (Nürtingen) sowie Pierre Ehret und Shawn Price (beide USA) siegten in einem Porsche des Farnbacher Teams USA. Neun Positionen in den Top-Ten wurden von Porsche Teams mit ihren GT3 Cup besetzt. Dieser Daytona Erfolg markierte den 34. Sieg für einen Porsche 911 (Klassen- und Gesamtsiege) auf der Rennstrecke an der Ostküste Floridas.

12-Stunden-Rennen in Sebring: Rekordserie um einen weiteren Sieg verlängert

In Sebring fuhr Jörg Bergmeister (Langenfeld) mit den Porsche Werksfahrern Patrick Long (USA) und Lucas Luhr (MON) für das Petersen-Motorsports/White Lightning Racing Team auf einem 911 GT3 RSR zum Sieg in der GT2-Klasse. Insgesamt wurden nur sieben von 17 in der Kategorie GT2 gestarteten Fahrzeugen nach zwölf Stunden abgewunken - Rennsportwagen von Porsche nahmen dabei die ersten sechs Plätze ein.

Mit 77 Gesamt- und Klassensiegen hält der Porsche 911 beim ältesten Sportwagenrennen der Vereinigten Staaten einen einsamen Rekord. Seit 1953 war auf dem Flugplatzkurz im Zentrum Floridas jedes Jahr mindestens ein Porsche am Start - auch diese Serie ist unerreicht.

24 Stunden am Nürburgring: sieben Porsche in den Top Ten

Durch Kälte und Regen wurde das 24-Stunden-Rennen am Nürburgring zu einem der schwierigsten in dessen Geschichte. 180.000 Zuschauer erlebten wie sieben private Porsche 911 in die Top Ten der Gesamtwertung fuhren. Als schnellster wurde der 911 GT3 RS mit dem Fahrer-Quartett Dr. Edgar Althoff (Viersen), Stefan Beil, Norbert Fischer (beide Köln) und Paul Hulverscheid (Wipperfürth) auf Gesamtrang vier abgewunken. Dieses Resultat bedeutet zugleich den Sieg in der Klasse A7, der höchsten Kategorie für seriennahe Rennsportwagen.

24 Stunden von Le Mans: Siebter Klassensieg in Folge für den 911 GT3

Die 73. Auflage des Klassikers an der Sarthe wurde zum Triumphzug für US-amerikanische Teams, die alle Podiumsplätze in der GT2-Klasse einnahmen: Der amerikanische Privatfahrer Leo Hindery siegte gemeinsam mit den Porsche Werksfahrern Marc Lieb (Niefern) und Mike Rockenfeller (MON) auf einem 911 GT3 RSR des Alex Job Racing-Teams auf Florida. Mit diesem Erfolg hatte zum siebten Mal in Folge ein 911 GT3 den Klassensieg errungen. Der Marathon in Le Mans ging aufgrund extremer Witterungsverhältnisse als Hitzerennen in die Motorsportgeschichte ein.

24 Stunden von Spa-Francorchamps: Podium exklusiv für Porsche Kunden

Das britische Gruppe M Racing-Team feierte den Sieg in der GT2-Klasse auf einem 911 GT3 RSR durch die Werksfahrer Marc Lieb (Niefern), Lucas Luhr und Mike Rockenfeller (beide MON). Zweimal musste das Trio um den Erfolg bangen: Bei Halbdistanz stand der 911 nach einem Unfall für eine Reparatur an der Box, hatte aber nach einer Stunde die Führung zurückerobert. Als später der Gaszug im Porsche riss, dauerte es nach dem Boxenstopp vier Stunden, bis der Deutsche und die beiden Wahlmonegassen wieder an der Spitze auftauchten, um mit klarer Führung zu gewinnen.