2005 - GT-Klassen

Mit großem Erfolg setzten Porsche-Kunden verschiedene Rennsportversionen des 911 GT3 in den bedeutendsten Championaten der Welt sowie in zahlreichen nationalen Meisterschaften ein. Bei den fünf großen Langstrecken-Klassikern erwies sich der 911 in seinen Kategorien erneut als unschlagbar.

FIA GT Meisterschaft: Mike Rockenfeller jüngster Meister der Geschichte

In der FIA GT-Meisterschaft standen die Porsche-Werksfahrer Marc Lieb (Niefern) und Mike Rockenfeller (MON) bereits vor dem Saisonende als Meister in der GT2-Klasse fest. Nach neun von elf Läufen hatten die beiden fünf Siege erzielt. Mit 21 Jahren ist Mike Rockenfeller der jüngste Champion in der Geschichte der FIA GT-Meisterschaft.

Durch das starke Engagement der Porsche-Kundenteams ging der Hersteller-Titel wie im Vorjahr an Porsche.

Le Mans Endurance Serie: Porsche Teams dominieren 1.000-Kilometer-Rennen

Xavier Pompidou (FRA) und Marc Lieb (Niefern) standen nach ihrem Klassensieg beim vierten von fünf Läufen als Meister der GT2-Kategorie fest. Mit einem Porsche 911 GT3 RSR des britischen Sebah Automotive Teams siegte das Duo in Monza, Silverstone und auf dem Nürburgring. Sebah Automotive gewann zudem die Teamwertung.

Grand American Rolex Sports Car Series

Beim 14. und letzten Rennen der Grand American Rolex Sports Car Series sicherte sich der Amerikaner Craig Stanton in einem 911 GT3 Cup des Synergy Racing Teams mit Platz drei den GT-Fahrertitel. Stanton verwies nach einer dramatischen Saison seine Landsleute Marc Bunting und Andy Lally mit ihrem Werks-Pontiac auf GT-Gesamtrang zwei. Sein Vorsprung betrug einen Punkt. Porsche gewann den GT-Herstellertitel.