2004 - Porsche Markenpokale

Acht Porsche-Markenpokale weltweit - Carrera Cup Deutschland feiert 15. Geburtstag

Sieben Porsche Carrera Cups mit Rennen in 15 Ländern und der Porsche Michelin Supercup im Rahmenprogramm der FIA Formel 1 Weltmeisterschaft stellten 2004 einen Höhepunkt in der Geschichte der Cups dar. Während der Carrera Cup Skandinavien in Schweden, Finnland und Dänemark erstmals ausgetragen wurde, bewies sein Pendant in Deutschland mit dem 15. Geburtstag die Tragfähigkeit des Markenpokal-Konzepts von Porsche.

Porsche Michelin Supercup: Wolf Henzler bricht alle Rekorde und wird Meister

Mit neun Siegen bei zwölf Rennen im Rahmenprogramm der Formel 1 sichert sich der 29jährige Wolf Henzler aus Nürtingen den Meistertitel im Porsche Michelin Supercup. Bei zehn Läufen dreht der Student die schnellste Runde, achtmal steht er auf Startplatz eins. Keine dieser Leistungen gelang einem Fahrer in der zwölfjährigen Geschichte des Markenpokals vor Henzler. Das Farnbacher Racing Team - Porsche Zentrum München gewinnt zum zweiten mal in Folge die Teamwertung.

Carrera Cup Deutschland: Mike Rockenfeller holt seinen ersten bedeutenden Titel

Der 20-jährige Mike Rockenfeller (Neuwied) gewinnt nach einem Duell über die gesamte Saison mit Routinier Wolf Henzler (29, Nürtingen) seinen ersten bedeutenden Titel. Fünf Siege holte der UPS Porsche Junior Fahrer. Der Bonner Jörg Hardt, mit 23 Jahren ebenfalls einer der Youngster, schließt das Jahr als Tabellendritter ab und beschert gemeinsam mit seinem Teamkollegen Henzler dem EMC Araxa Racing Team den Sieg in der Teamwertung.

Carrera Cup France: James Ruffier mit Routine zum Titel

Für den Franzosen James Ruffier platzt 2004 endlich der Knoten: Mit sechs Siegen bei 14 Läufen sichert sich der Profi den Titel im vierten Anlauf. 2001, 2002 und 2003 hatte Ruffier das Jahr als Vizemeister beendet. In der Kategorie "B" für Gentleman-Fahrer ist die Entscheidung noch knapper: Cyril Helias holt den Gesamtsieg mit neun Zählern Vorsprung vor Frank Colas.

Carrera Cup Australia: Alex Davison löst Jim Richards ab

Der 25jährige Alex Davison aus Melbourne ist der neue Meister des Carrera Cup Australia. Davison gewinnt in einem 911 GT3 Cup des Greg Murphy Racing Teams sechs von neun Meisterschafts-Rennwochenenden, steht fünfmal auf der Pole Position und dreht fünfmal die schnellste Runde.

Der Routinier und Vorjahres-Meister Jim Richards - wohl der erfolgreichste Porsche-Rennfahrer Australiens - schließt die Saison auf Gesamtrang zwei vor dem 22-jährigen Fabian Coulthard ab.

Carrera Cup Great Britain: Richard Westbrook siegt nach spannender Saison

Richard Westbrook und Tim Harvey drücken mit einem Dauerduell um die Spitze dem zweiten Jahr des Carrera Cup Great Britain ihren Stempel auf. Erst im letzten Rennen entscheidet Westbrook den Kampf für sich und verweist Routinier Harvey auf Gesamtplatz zwei vor Jason Templeman und Jonathan Fildes.

Carrera Cup Scandinavia: Letztes Wochenende bringt die Entscheidung für Robin Rudholm

Mit acht Rennwochenenden und 16 Läufen in Schweden, Dänemark sowie Finnland bietet der Carrera Cup Scandinavia im Premierenjahr spannenden Sport. Gastfahrer wie der Ex-Formel 1-Weltmeister Mika Häkkinen, der Ex-Formel 1-Pilot Stefan Johansson oder Schwedens Export in den US-Motorsport, Kenny Bräck, sorgen für zusätzliches Interesse.

Das letzte Wochenende bringt die Entscheidung, als Tabellenführer Robin Rudholm (Schweden) den ersten Lauf als Dritter beendet, während sein härtester Konkurrent, Fredrik Ros (Schweden) nach einem Unfall zuschauen muss. Rudholm lässt sich als erster Meister des Carrera Cup Scandinavia feiern, Ros wird Zweiter vor seinem Landsmann Niklas Karlsson.

Porsche Infineon Carrera Cup Asia: Matthew Marsh gewinnt den Cup im Finale

Im elften und letzten Rennen holt sich der Brite Matthew Marsh auf einem 911 des A Ha Racing Teams den Gesamtsieg in der zweiten Saison des Porsche Infineon Carrera Cup Asia. Charoensukhawatana Nattavude aus Thailand, der bis zum Finale geführt hatte, schließt das Jahr als Vizemeister vor dem Routinier Charles Kwan aus Hong Kong ab. Kwan, einer der populärsten Rennfahrer Asiens, hatte sich 2003 den ersten Gesamtsieg im Porsche Infineon Carrera Cup Asia gesichert. 25 Fahrer sind 2004 am Start. Zwölf nehmen in der Kategorie "B" für Gentleman Drivers teil, die Max Chen (Chinese Taipei) für sich entscheidet.

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