2004 - Langstrecken-Rennen

Zwei Porsche-Teams auf dem Sieger-Podest in Daytona (USA)

Porsche-Kunden siegen am ersten Februar-Wochenende bei der
42. Auflage des 24-Stunden-Rennens von Daytona (USA) in beiden Kategorien für seriennahe Rennsportwagen und fahren auf den zweiten und dritten Gesamtrang. Damit wächst die Zahl der Gesamt- und Klassensiege des 911 bei dem Klassiker auf 32.

Das amerikanische Orbit Racing Team mit den Fahrern Mike Fitzgerald, Joe und Jay Policastro (alle USA) sowie Robin Lidell und Johnny Mowlem (Großbritannien) bringt einen 911 GT3 RS auf den ersten Platz der Gran Turismo-Wertung und beendet das Rennen zweimal rund um die Uhr auf dem zweiten Gesamtrang.

Lediglich 6,9 Sekunden trennen den drittplatzierten Porsche 911 GT3 Cup des Flying Lizard Motorsports Teams (USA) im Ziel von dem Orbit Racing Porsche. Damit sichert sich das von dem Deutschen Mike Rockenfeller (Neuwied) verstärkte US-Team den dritten Rang in der Gesamtwertung.

Überstunden-Sieg in Sebring (USA)

Der Porsche-Werksfahrer Sascha Maassen (Belgien) gewinnt in einem 911 GT3 RSR des amerikanischen Alex Job Racing Teams zum viertenmal in Folge die GT-Klasse des 12-Stunden-Rennens von Sebring (USA). Sein Erfolg bei der 52. Auflage des Marathons an der Ostküste Floridas ist härter erkämpft als in den Jahren zuvor: Seine Teamkollegen Jörg Bergmeister (Langenfeld) und Timo Bernhard (Dittweiler) erkranken vor dem Start an Grippe. Bergmeister ist nicht einsatzfähig, Bernhard nur sehr begrenzt. Maassen: "Also übernahm ich den Löwenanteil der Stints, was für einen Fahrer aus Leidenschaft ja nicht unbedingt eine Belastung darstellt."

Der zweite Alex Job Racing-Porsche, pilotiert vom Werksfahrer-Trio Marc Lieb (Leipzig), Romain Dumas (Frankreich) und Lucas Luhr (Monaco), schießt mit 23 Sekunden Rückstand als Klassen-Zweiter über die Ziellinie. Das amerikanische Fahrertrio Craig Stanton, David Murry und Michael Petersen sieht mit sechs Runden Rückstand auf die GT-Sieger die Zielflagge und feiert vor den heimischen Fans den letzten zu vergebenden Podiumsrang.

Platz drei beim Wetter-Chaos auf der Nürburgring-Nordschleife

Einer selten dagewesenen Präsenz von gegnerischen Werksteams sehen sich Porsche-Motorsportkunden bei 32. Auflage des 24-Stunden-
Rennens auf der Nürburgring-Nordschleife gegenüber. Mit Nebel und Regen macht der 24-Stunden-Marathon seinem schwierigen Ruf alle Ehre. Als am 13. Juni um 16 Uhr die Zielflagge fällt, sind die Top Ten den modifizierten DTM-Werkswagen vorbehalten - und drei privaten Porsche-Teams: Timo Bernhard (Dittweiler), Lucas Luhr (Monaco) und Arno Klasen (Karlshausen) bringen einen 911 GT3 des Manthey Racing Teams auf den dritten Gesamtrang und wiederholen damit den Erfolg des Vorjahres. Auch die Plätze sechs und sieben werden von privaten Porsche besetzt.

Sechster Le Mans-GT-Sieg in Folge für den 911 GT3

Der Porsche 911 GT3 bleibt in Le Mans ungeschlagen. Das amerikanische White Lightning/Petersen Motorsports Team gewinnt mit einem GT3 RSR vor zwei weiteren Porsche die Gran Tourisme-Kategorie für seriennahe Rennsportwagen. Im Cockpit sitzen die Werksfahrer Jörg Bergmeister (Langenfeld), Patrick Long (USA) und Sascha Maassen (Belgien), die bei einem trockenen und sehr schnellen Rennen 327 Runden drehen. Der Erfolg des Trios markiert den sechsten Sieg in Folge für den 911 GT3, der 1999 erstmals auf der Rennstrecke an der Sarthe eingesetzt wurde.

Rang zwei in der GT-Klasse (12. Gesamt) kann sich mit fünf Runden Rückstand das japanische Choroq Racing Team mit den Fahrern Haruki Kurosawa, Kazuyuki Nishizawa und Manabu Orido (alle Japan) sichern. Platz drei (13. Gesamt) geht an das Freisinger Motorsport Team.

48 Rennsportwagen und Prototypen sind bei dem Rennen, das vom
12. bis zum 13. Juni zum 72. Mal ausgetragen wird, am Start. 26 werden gewertet, darunter sieben Porsche 911.

Hattrick in Spa Francorchamps - Klarer Sieg in der N-GT-Kategorie

Ein trockenes und schnelles 24-Stunden-Rennen vom 31. Juli zum
1. August auf dem Ardennenkurs beenden die drei 911 GT3 RSR des Freisinger Motorsport Teams auf den ersten drei Rängen der N-GT-Klasse.

Stéphane Ortelli (Monaco), Romain Dumas und Emmanuel Collard (beide Frankreich) belegen bei ihrem N-GT-Sieg den dritten Platz im Gesamtklassement. Timo Bernhard (Dittweiler), Jörg Bergmeister (Langenfeld) und Alexeij Wasiliew (Russland) sowie Sascha Maassen (Belgien), Lucas Luhr (Monaco) und Marc Lieb (Leipzig) folgten auf den Rängen.

Hattrick für Stéphane Ortelli: auch 2002 und 2003 hatte der Monegasse die N-GT-Kategorie gewonnen und dabei im Vorjahr sensationell die Gesamtwertung für sich entschieden. Ortelli saß bei allen drei Erfolgen in einem Porsche 911.