2001 - Rückblick

Die seriennahen Kategorien des Gran Turismo-Motorsports leben auch 2001 wesentlich durch das Engagement zahlreicher privater Porsche Rennkunden. Das Werk liefert mit dem neuen 911 GT3 RS eine verbesserte Version des Modells "R", die Wettbewerbsfähigkeit gewährleistet.

Beim 24 Stunden Rennen von Daytona (USA) gewinnt der nagelneue 911 GT3 RS des Petersen Motorsport-Teams (USA) nicht nur die GT-Klasse, sondern fährt gegen weit stärker motorisierte Konkurrenz auf den zweiten Gesamtrang. Im Cockpit sitzen Mike Fitzgerald, Lucas Luhr, Christian Menzel und Randy Pobst.

Der GT-Sieg beim 12 Stunden Rennen in Sebring wird zur klaren Angelegenheit für den Alex Job/Mc Kenna Porsche. Emmanuel Collard, Lucas Luhr und Sascha Maassen belegen zudem Gesamtrang acht.

Das italienische Fahrertrio Fabio Babini, Luca Drudi und Gabrio Rosa gewinnt auf dem deutschen Seikel Porsche die GT-Klasse beim 24 Stunden Rennen in Le Mans und beendet den durch widrige Witterungsumstände schwierigen Marathon auf Gesamtrang sechs.

Nach 24 Rennstunden im belgischen Spa-Francorchamps heißen die GT-Sieger Antonio Garcia, Dieter Quester, Luca Riccitelli und Norman Simon. Das Quartett bringt den 911 GT3 RS des RWS-Teams auf Platz fünf im Gesamtklassement.

Auf der Nürburgring-Nordschleife beenden fünf Porsche Teams das 24 Stunden Rennen in den Top Ten. Bestes von ihnen ist das GM Sports Team, dessen Chef und Fahrer Gerhard Müller zusammen mit Gerhard Mannsperger, Wolf Silvester und Kurt Thiim Gesamtrang zwei erreicht.

Erfolge können die Porsche Kunden auch in den diversen GT-Rennserien erzielen. Zur Unterstützung der Teams sind vier Porsche Werksfahrer in der American Le Mans Series (ALMS) im Einsatz: Timo Bernhard , Lucas Luhr, Christian Menzel und Sascha Maassen. Maassen beendet für das Alex Job Racing Team/McKenna Porsche die Saison auf Rang drei der GT-Fahrerwertung. In der Teamwertung erreicht das in Tavares/Florida beheimatete Alex Job Team den GT-Vizetitel.

Nach zehn Rennen der FIA GT-Meisterschaft haben sieben Porsche Fahrer Ränge in den Top Ten der N GT-Kategorie herausgefahren. Als bester Porsche Pilot beendet der Italiener Luca Riccitelli auf Platz drei vor dem Österreicher Dieter Quester das Jahr. Beide Fahrer starten für das deutsche RWS Team.

Die US-amerikanische G&W-Motorsports-Crew feiert in der Grand American Rolex Sports Car Series Erfolge. Darren Law gewinnt die Fahrerwertung in der GT-Klasse mit einem 911 GT3 R. Sein Teamkollege Matt Brendel belegt Rang zwei der Kategorie. Law und Brendel sichern dem G&W Motorsports Team die GT-Team-Meisterschaft.

Erfolg für G&W auch in der GTS-Kategorie: Hier sind Danny Marshall und Steve Marshall mit einem 911 GT2 erfolgreich. Team-Eigner Steve Crogham kann auch die Trophäe für das beste Team in der GTS-Klasse mit nach Hause nehmen. In beiden Klassen geht die Hersteller-Meisterschaft an Porsche.

Porsche Teams aus Großbritannien, Deutschland, Spanien und den Vereinigten Staaten stellen den Löwenanteil der Starterfelder bei den fünf Läufen zur European Le Mans Series, dem europäischen Pendant zur ALMS. Nach fünf Rennen haben die Briten Robin Lidell und Mike Youles auf 911 GT3 RS den GT Titel gewonnen, die GT -Teammeisterschaft geht an ihr Team PK Sport.

Mit acht Siegen bei 13 Rennen beherrschen Kelvin Burt und Marino Franchitti mit einem 911 GT3 RS des Parr Motorsport Teams die GTO-Klasse der britischen GT-Meisterschaft. Sie gewinnen den Titel in ihrer Kategorie.

Eine Demonstration der Sportwagenqualitäten des 911 GT3 liefert Nicola Fouchet in der Französischen GT-Meisterschaft. Der Franzose gewinnt die Klasse für serienmäßige GT nach sieben Rennen.

Das japanische Team Taisan Advan gewinnt gegen starke Werkskonkurrenz die GT 300-Klasse der Japanischen GT-Meisterschaft. Zwei Fahrerpaarungen auf
911 GT3 RS sind für den Teameigner Ricky Chiba erfolgreich: Hideshi Matsuda/Kazuyuki Nishizawa und Hideo Fukuyama/Atsushi Yogo.

Mit acht Trainingsbestzeiten und sieben Siegen bei zwölf Wertungsläufen gewinnt Jörg Bergmeister den Porsche Pirelli Supercup. Bis zum neunten und letzten Rennen des Carrera Cup Deutschland dauert das Duell zwischen Timo Bernhard und Jörg Bergmeister um den Gesamtsieg, den Bernhard in einem 911 des UPS Porsche Junior-Teams holt. Dem 37-jährigen Philippe Gache aus Avignon gelingt der Gesamtsieg im Porsche Carrera Cup Frankreich. Gache startet bei den elf Rennen des Jahres mit seinem eigenen Team, der Philippe Gache Organisation. Vier Sprints im Rahmenprogramm der All Japan GT-Meisterschaft stehen im Kalender des Carrera Cup Japan. Nach drei Rennen hat Yasuo Miyagawa den Cup erobert.

Wolfgang Kaufmann ist der weltweit erfolgreichste Privatfahrer und gewinnt den Porsche Cup.