Heck- und Allradantrieb

Der neue 911 Carrera 4

Heck- und Allradantrieb

Für Elfer-Fans eine Glaubensfrage, für Technikfreunde eine Sache der Performance: Heck- oder Allradantrieb?

Die Antwort mag für jeden anders ausfallen, aber keine ist falsch. Wer im heckangetriebenen 911 den einzig wahren Elfer erkennt, sollte bedenken, dass der Allradantrieb auf die legendäre Rallye Paris-Dakar von 1984 zurückgeht, als der Porsche 953 auf Basis des 911 sportlich - und technisch - Geschichte geschrieben hat. Spaß in Kurven garantieren übrigens beide Antriebsvarianten.

Zwei unvereinbare Philosophien? Sprechen wir über eine dritte: das Design. Die allradgetriebenen Elfer-Modelle haben eine um 44 mm breitere Karosserie, wodurch sie noch satter auf der Straße liegen. Ein Eindruck, den das neue Leuchtenband vor allem bei Dunkelheit unterstreicht.

Noch ein Kennzeichen der Allradmodelle: hohe Souveränität. In jeder Kurve und zu jeder Jahreszeit. Das aktive Allradsystem Porsche Traction Management (PTM) überträgt die Antriebskraft bedarfsgerecht auf alle 4 Räder. Und sorgt für hohe Bodenhaftung und noch mehr Performance. Gleichzeitig, versteht sich. Im Winter. Im Alltag. Im fahrdynamischen Grenzbereich.

Alles andere als reine Schönwetterfahrzeuge: die neuen 911 Targa 4 Modelle. Denn ihr Allradantrieb verbindet hohe Traktion mit hoher Ästhetik.

Heck- oder Allradantrieb? Egal, wie Sie es halten, die faszinierendste Weltanschauung ist und bleibt die praktische Philosophie. Bei Porsche handelt sie seit weit über 60 Jahren von der Straße.