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Aerodynamik und Design

911 GT3

Aerodynamik und Design

Der größte Widerstand, den wir hier in Flacht kennen? Gegenwind. Ihm gilt es zu trotzen - mit optimaler Aerodynamik und günstigen cW-Werten. Ihn gilt es aber auch zu nutzen. Für die Kühlung der Bremsen etwa - oder die Zufuhr von Verbrennungsluft. Und natürlich, um auf der Rundstrecke Abtrieb zu erzeugen.

Wie man diese höchst unterschiedlichen Parameter vereint? Mit einem harmonischen Gesamtkonzept. Und natürlich mit einem Design, bei dem jedes Detail zuerst seine Funktionalität unter Beweis stellen muss.

Das neue Bugteil des 911 GT3 stellt sofort klar: Der will nicht nur spielen. Größere Öffnungen links und rechts verbessern zusammen mit den neuen seitlichen Airblades die Kühlung. Auch die 911 GT3 typische Abluftöffnung vor dem Kofferraumdeckel sorgt für reichlich Frischluft. Alle Kühlluftöffnungen werden durch titanfarben beschichtete Lufteinlassgitter geschützt.

Verantwortlich für weniger Gewicht: Leichtbau-Polyurethan mit Glashohlkugeln und Kohlefaserelementen. Das komplette Bugteil besteht aus dem leichten und dennoch extrem stabilen High-Tech-Material. Verantwortlich für zusätzlichen Abtrieb an der Vorderachse: die breite Bugspoilerlippe.

Verantwortlich für klare Sichtverhältnisse: die serienmäßigen Bi-Xenon-Hauptscheinwerfer inklusive dynamischer Leuchtweitenregulierung und Scheinwerferreinigungsanlage. Scheinwerfer in LED-Technik sind auf Wunsch erhältlich. Blinker, Tagfahr- und Positionslichter in LED-Technik sind jetzt noch schmaler ausgearbeitet - so bleibt eine größere Fläche für die Luftöffnungen.

Der erste Eindruck gleicht dem zweiten: Der neue 911 GT3 wirkt dominanter. Und immer sprungbereit. Auch aggressiver? Sagen wir besser: ungeduldiger. Zumindest für diejenigen, die ihn auf der Rundstrecke im Rückspiegel näher kommen sehen.

Satt wirkt das Heck. Und satt liegt es auch auf der Straße. Weil der 911 GT3 noch einmal 44 mm breiter ist und ca. 25 mm tiefer liegt als der 911 Carrera. Weil die LED-Heckleuchten nicht nur flach, sondern jetzt auch dreidimensional ausgeformt sind. Weil das zentrale Doppelendrohr der Sportabgasanlage dem Fahrzeug einen tiefen optischen Schwerpunkt verpasst.

Wie das Bugteil ist auch das überarbeitete Heckteil aus Leichtbau-Polyurethan gefertigt. Heckdeckel, Flügel und Flügelstützen sind aus Carbon. Der zentrale Entlüftungsschlitz ist höher positioniert und größer als beim Vorgängermodell. Die 2 schwarzen Ram Air-Hutzen auf dem Heckdeckel - die Staudrucksammler - versorgen den Motor mit Verbrennungsluft.

Markenzeichen der GT-Modelle und Fingerzeig in Richtung Motorsport: der feststehende Heckflügel. Er ist ca. 20 mm höher als beim Vorgängermodell. Was den Abtrieb weiter verbessert.

4 zusätzliche Finnen am Heck der Unterbodenverkleidung verstärken den Aerodynamik- Effekt der Diffusorfunktion. Und rücken den neuen 911 GT3 auch optisch näher an die Rundstrecke. Vor allem für diejenigen, die gerade von ihm überholt wurden.