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Motor

911 GT3

Motor

Der Motor des neuen 911 GT3 ist kein freundlich gemeinter Gruß aus Schwaben. Sondern eine Kampfansage. An den Alltag. An die Physik. Vor allem aber: an alle anderen Fahrer auf den Rundstrecken dieser Welt.

Steckbrief des neuen Motors: Saugmotor aus dem Rennsport, tief im Heck, 6 Zylinder, Boxer. Und satte 4 Liter Hubraum. Mit hohem Performancepotenzial und unverfälschtem Sound.

Das neue Antriebsaggregat wurde - wo sonst? - in Flacht entwickelt. Besonders robust und hoch leistungsfähig, basiert es auf dem Motor des 911 GT3 Cup.

Auch das Prinzip der Ölversorgung mit separatem Motoröltank und die 4-Ventil-Technik mit Schlepphebeln und starrem Ventiltrieb sind direkt aus dem Motorsport abgeleitet.

Aus dem beeindruckendem Volumen von 3.996 cm³ zieht der Motor eine maximale Leistung von 368 kW (500 PS). Mit dem serienmäßigen Porsche Doppelkupplungsgetriebe (PDK) sprintet er in nur 3,4 s von 0 auf 100 km/h, bei einer Höchstgeschwindigkeit von 318 km/h. Mit dem optionalen 6-Gang-GT-Sportschaltgetriebe* liegt der Wert bei 3,9 s. Der Vortrieb? Ist erst bei 320 km/h zu Ende.

Bei Porsche bedeutet "Sauger" auch: Hochdrehzahlkonzept. Den roten Bereich erreicht der 911 GT3 erst bei 9.000 1/min. Das maximale Drehmoment: 460 Nm - also 20 Nm mehr als beim Vorgängermodell. Es liegt bei 6.000 1/min an, die maximale Leistung bei 8.250 1/min.

Zur Effizienz des Motors - und zu seiner Leistung - trägt die Benzindirekteinspritzung (DFI) bei. Sie tut es millisekundengenau. Mit einem Druck von bis zu 200 bar. Für eine optimale Gemischbildung und Verbrennung im Brennraum. Und in Relation zur hohen Leistung für einen günstigen Kraftstoffverbrauch und vergleichsweise geringe CO2-Emissionen.

*Voraussichtlich verfügbar ab 09/2017

VarioCam

VarioCam ist ein Motorsteuerungskonzept, das zwischen unterschiedlichen Drehzahlen sowie Lastzuständen unterscheidet und sich auf die jeweilige Leistungsanforderung einstellt. Es regelt dabei nicht nur die Verstellung der Einlassnockenwellen - sondern auch die der Auslassnockenwellen. Für noch mehr Leistung und Drehmoment.

Die Verstellung erfolgt unmerklich über das elektronische Motormanagement. Es ermöglicht eine hohe Laufqualität und vor allem hohe Leistungs- und Drehmomentwerte über den gesamten Drehzahlbereich.

Hochdrehzahlkonzept

Die Ventile werden über Schlepphebel betätigt - ein Prinzip, das aus dem Motorsport abgeleitet wurde. Der Spielausgleich zwischen den Nockenwellen und den Ventilen erfolgt beim neuen 911 GT3 nicht hydraulisch, sondern starr über Einstellscheiben. Diese Art der Ventilsteuerung erhöht die Robustheit und ermöglicht besonders hohe Motordrehzahlen selbst bei hartem Einsatz.