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Aerodynamik & Design

911 GT2 RS

Aerodynamik & Design

Kraftstoffverbrauch/Emissionen* des 911 GT2 RS: Kraftstoffverbrauch kombiniert in l/100 km: 11,8; CO2-Emission kombiniert in g/km: 269.

Das Design des neuen 911 GT2 RS muss diametrale Anforderungen in Einklang bringen: Höchstgeschwindigkeit (einen möglichst günstigen cw-Wert) einerseits und eine rundstreckenoptimierte Aerodynamik (möglichst viel Abtrieb) andererseits. Keine leichte Aufgabe? Unsere Ingenieure laufen gern zur Hochform auf, besonders wenn es knifflig wird.

Die mächtigen Lufteinlässe des aerodynamisch geformten Bugteils sorgen für optimale Kühlung. Die zusätzliche Abluftöffnung vor dem Frontdeckel unterstützt die Durchströmung des Mittenkühlers und sorgt durch die Umlenkung der Luftströmung gleichzeitig für aerodynamischen Abtrieb an der Vorderachse. Den größten Beitrag zum Abtrieb liefert jedoch die breite Bugspoilerlippe. Alle Kühlluftöffnungen werden durch titanfarbene Lufteinlassgitter geschützt.

Motorsporttechnologie steckt auch in den vorderen Radhausentlüftungen der Kotflügel. Dort sorgen Lamellen aus Carbon für eine effiziente Entlüftung der vorderen Radhäuser. Dies reduziert den durch die drehenden Räder erzeugten Überdruck und somit den Auftrieb. Diese sogenannten Louver erinnern - ein Zufall? - an die Kiemen eines Haifischs.

Hochfunktionales Detail: 2 Belüftungsöffnungen auf dem Frontdeckel. Diese sogenannten NACA-Lufteinlässe kommen bereits bei den 911 GT3 Cup Fahrzeugen zur Innenraumbelüftung zum Einsatz. Beim 911 GT2 RS werden sie erstmals in einem seriengefertigten Porsche zur Belüftung der Bremsanlage eingesetzt und das ohne den cw-Wert zu verschlechtern. Ihre Form wurde vom National Advisory Committee for Aeronautics (NACA) entwickelt, dem Vorläufer der Raumfahrtbehörde NASA.

Erkennungszeichen für extreme Leistungsfähigkeit: Die seitlichen Luftöffnungen für die Ladeluftkühlung - beim neuen 911 GT2 RS sind sie besonders groß ausgelegt. Zudem wurden die Seitenschweller gegenüber denen des Vorgängers nochmals verbreitert, was zu einer Vergrößerung der Unterbodenfläche und somit erhöhtem Abtrieb führt.

Der neue 911 GT2 RS setzt auf der besonders breiten Karosserie des 911 Turbo auf. Seine satte Formensprache zeigt sich am Heck auf den ersten Blick, die flach ausgeführten und abgedunkelten Heckleuchten in LED-Technik unterstreichen diese Anmutung.

Der feststehende Heckflügel aus Sichtcarbon leistet seinen eigenen Beitrag zum leistungssportlichen Gesamteindruck. Die Flügelstützen sind aus geschmiedetem Aluminium gefertigt, die neuen Sideplates in Exterieurfarbe gehalten. Ein Ausrufezeichen, aber ein horizontales.

2 Ram-Air-Hutzen auf dem Heckdeckel - die Staudrucksammler - sind ebenfalls aus Carbon und versorgen den Motor mit Verbrennungsluft. Spezifisch 911 GT2 RS ist die Heckverkleidung mit großen Abluftöffnungen. Am Heck des Unterbodens verstärken 4 Finnen den Aerodynamik-Effekt des Diffusors.

Das vielleicht markanteste Detail der neuen Heckverkleidung: die Endrohrblenden der strömungsoptimierten Abgasanlage, die den charakteristisch satten Sound des 911 GT2 RS erzeugt.

Technisch funktional und optisch beeindruckend: die Katalysatoren, die bei hohen Motordrehzahlen und Lasten hellrot leuchten und durch die geöffneten Klappen sichtbar sind - zumindest für den, der es schafft, Ihnen zu folgen.

Fassen wir zusammen: eine optimale Aerodynamik für die Rundstrecke und ein guter cw-Wert für die lange Gerade. Harmonisiert in einem Design, das Klartext spricht. Wie heißt es doch? An den Taten sollt ihr sie messen, nicht an den Worten.